Corona-Pandemie: Überbrückungshilfe für Studierende in Notlage

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akuter Notlage sind, mit insgesamt 100 Millionen Euro Zuschüssen. Sie werden über die Studenten- und Studierendenwerke vergeben.

Online-Beantragung hier: www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de

Die wichtigsten Fragen zur Überbrückungshilfe: Informationen des BMBF

FAQs für Studierende

BMBF-Hotline zur Überbrückungshilfe: Telefon: 0800 26 23 003
E-Mail: ueberbrueckungshilfe-studierende@bmbf.bund.de

Unsere Mitarbeiter können Euch bei spezifischen Fragen zu den Anträgen aktuell leider auch nicht weiterhelfen. Aus technischen Gründen können wir Eure Anträge nämlich erst ab 29. Juni 2020 bearbeiten, prüfen, und Auszahlungen veranlassen. Davor haben wir keinen Einblick in Eure Anträge.  

Hinweise für die Antragstellung - bitte achtet unbedingt auf:
  • Vollständigkeit und Leserlichkeit des Antrags und der Dokumente, sowie Korrektheit
  • Die pandemiebedingte Notlage bitte so ausführlich und nachvollziehbar wie möglich nachweisen: Jobverlust / Unterhalt der Eltern fällt weg (durch Kurzarbeit z. B.) / Job kann nicht ausgeübt werden etc. Die Ursache der Notlage muss klar aufgrund der Pandemie sein, nur solche Anträge dürfen akzeptiert werden. Die Sachbearbeiter*innen haben nur die Kontoauszüge und die Selbsterklärung, um diesen Sachverhalt nachvollziehen zu können. Die Lebensumstände sollten nachvollziehbar sein - z.B. eigene Wohnung, Wohngemeinschaft oder wohnen bei den Eltern. Bitte wirklich alles erklären.
  • Im Zweifelsfall die Lebensumstände in der Selbsterklärung erläutern.
  • Geht aus der Kündigung nicht hervor, dass sie Corona-bedingt ausgeprochen wurde, dann dieses in der Selbsterklärung darstellen.
  • Studienbescheinigung einreichen, NICHT Studentenausweis.
  • Die Meldeadresse (auf dem Personalausweis) und die dem Antrag und den Kontoauszügen angegebene Adresse müssen übereinstimmen.
  • Die Meldeadresse (auf dem Personalausweis) und die dem Antrag und den Kontoauszügen angegebene Adresse müssen übereinstimmen.
  • Bitte nichts schwärzen, ALLE Kontoauszüge einreichen (über den kompletten geforderten Zeitraum bis zum Tag der Antragstellung; für alle kurzfristig verfügbaren Konten). Wenn Zahlungen von und an PayPal-, Kreditkarten- oder Spar-Konten zu sehen sind, müssen diese auch unaufgefordert nachgewiesen werden.
  • Der letzte Einkommenseingang vor der Pandemie muss erkennbar sein.
  • Auf den Kontoauszügen oder Umsatzeinbrüchen muss der Name des Kontoinhabers*in = Antragsstellers*in und der Saldo ersichtlicht sein. Screenshots einer Bank-App sind nicht ausreichend.
  • Für ausländische Studierende: Bitte Reisepass und offizielle Meldebescheinigung hochladen. Der Aufenthaltstitel alleine reicht nicht aus.
  • Und ganz wichtig: KEINEN Betrugsversuch durch Zweit- oder Drittanträge mit anderer E-Mail Adresse versuchen. Das wird auffallen und führt zur sofortigen Ablehnung und Sperrung.
Unser Dachverband, das Deutsche Studentenwerk (DSW), gibt hier technische Hinweise zur Antragstellung der Überbrückungshilfe.