"Team der PBS"
"Team der PBS"


Leiterin Sabine Köster
Leiterin Sabine Köster
Dipl.Psych., Leiterin der Beratungsstelle

Seit November 2000 als Beraterin in der PBS tätig. Studium der Psychologie in Heidelberg. Ausbildung zur Systemischen Therapeutin bei der Internationalen Gesellschaft für systemische Therapie (IGST) in Heidelberg.

Meine Vita
Geographisch lässt sich mein Lebensweg in zwei Etappen beschreiben: In einer Kleinstadt in Ostwestfalen aufgewachsen, 1989 zu Studiumsbeginn nach Heidelberg umgesiedelt und bis heute "Wunschheidelbergerin".

Weniger einfach war die Entscheidung für ein Studienfach: Bereits nach dem ersten Semester im Magisterstudiengang Erziehungswissenschaften, Soziologie und Ethnologie war die erste Kursänderung nötig: Fachbereiche wie Kommunikationswissenschaften, Theaterwissenschaften, Musiktherapie, Tanztherapie und Krankengymnastik konkurrierten um die endgültige Entscheidung, die schließlich jedoch für den Diplomstudiengang Psychologie ausfiel. Ausschlaggebend war dabei u.a. die Vision einer kreativen Arbeit in einem vielseitigen Fachgebiet.

Wichtiger als die Ausbildung in Hörsälen und Seminarräumen sind mir im Verlauf meiner Studienzeit häufig Praktika gewesen: im Bereich Umweltpsychologie (Modellprojekt "Kindgerechte Stadtplanung und Umweltgestaltung"), Erziehungsberatung (Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern), Familientherapie (Abteilung für Familientherapie der Psychosomatischen Klinik Heidelberg) und Psychosomatik (Psychosomatische Fachklinik Bad Dürkheim).

Sehr "lehr-reich" waren ebenso studiumsbegleitende Jobs, z.B. als Verkäuferin, Aushilfe in einer Fabrik, Feldarbeiterin in der Maiszüchtung, wissenschaftliche Hilfskraft, Leiterin einer Kinderspielgruppe, Interviewerin bei einem Marktforschungsinstitut und Legasthenietherapeutin.

Das Jahr 1997 war das ereignisreichste meines bisherigen Lebens: In rascher Folge wurde ich zunächst Diplom-Psychologin, dann Mutter eines Sohnes (wobei der letztere "Titel" deutlich mehr Veränderungen mit sich brachte als der erste...). Nach 18 Monaten reinem Mutterglück habe ich die beruflichen Fäden wieder aufgenommen. Zunächst als Lektorin psychotherapeutischer Fachbücher, dann als Psychotherapeutin in der Psychotherapeutischen Beratungsstelle des Studierendenwerks Mannheim bzw. seit 2010 ausschließlich in der PBS des Studierendenwerks Karlsruhe.

Was mein Leben bunter, reicher und schöner macht sind meine Hobbys: Ich bewege mich gerne in unterschiedliche Richtungen, auf unterschiedlichen Böden und in unterschiedlichen Schuhen. Schon immer war Tanzen ein wichtiger Teil meines Lebens, früher insbesondere Modern Dance, Steptanz, Flamenco, seit mehr als 10 Jahren inzwischen Tango Argentino und als jüngstes Projekt nun auch noch Lindyhop. Ansonsten bin ich gerne in Wanderschuhen unterwegs und entdecke neue Wege und Einkehrmöglichkeiten, vor allem im Odenwald und in der Pfalz. Mein grüner Daumen verhilft meinem Zuhause und meinem Büro zu einem botanischen Charakter. Ehrenamtlich bin ich im Kulturfenster Heidelberg engagiert und freue mich über viele Einblicke in und Eindrücke aus Musik und Kabarett.

Auch wenn es sich im Zusammenhang mit Psychotherapie seltsam anhören mag: Mein Beruf macht mir Spaß, ich arbeite gerne sowohl mit meinen KlientInnen als auch innerhalb des PBS-Teams. Auf der Basis meiner Ausbildung zur Systemischen Therapeutin möchte ich den Ratsuchenden ermöglichen, sich selbst mit viel Respekt zu begegnen - auch und gerade wenn das eigene Verhalten zunächst unsinnig und unlogisch erscheint und einen hohen Preis verlangt. Sich selbst und die bisherigen Verhaltensweisen in einem wohlwollenden Licht zu sehen eröffnet häufig den Blick für das (Wieder)Entdecken anderer Handlungsoptionen. In diesem Sinne begleite ich Sie gerne auf Ihrem Weg zu neuen Sichtweisen und Erfahrungen.

Claudia Lauer
Claudia Lauer
Dipl.Psych., Psychologische Psychotherapeutin

Seit 1999 Mitarbeiterin der Beratungsstelle. Studium in Mannheim, Abschluss 1987. Langjährige Berufserfahrung in psychiatrischer Klinik. Ausbildung in Gesprächspsychotherapie. Weiterbildungen in Analytischer Psychologie nach C.G. Jung. Tätigkeit in eigener psychotherapeutischer Praxis.Interessensschwerpunkte: junge Menschen, die versuchen, alleine damit zurechtzukommen, was für sie unklar, diffus, rätselhaft, hinderlich ist, was sie unglücklich macht, verunsichert, stresst, überfordert.

Meine Vita
Ich habe zunächst in einem anderen Beruf gearbeitet. Erst mit 25 Jahren begann ich mit dem Psychologiestudium. Ich kenne also Fragen und Zweifel von der Art, wie: Passt dieser Beruf zu mir? Lohnt es sich noch zu wechseln, noch mal von vorne anzufangen? Soll ich wirklich Sicherheit gegen Risiko eintauschen? Was ist der richtige Weg?

Mein geographischer Weg führte aus Südbaden über Freiburg, Stuttgart und Mannheim schließlich nach Rheinland-Pfalz, wo ich seit 1988 mit meinem Mann lebe. Im Studium habe ich anfangs meinen Schwerpunkt auf die Arbeits- und Organisationspsychologie gelegt und habe erst nach Einblicken in verschiedene Arbeitsbereiche meinen Weg zur klinischen Psychologie gefunden.

Die Psychotherapie ist inzwischen für mich zu einer sehr sinnvollen Tätigkeit und manchmal geradezu zu einem persönlichen Anliegen geworden. Viele Probleme, die wir mit dem Außen haben, mit der Partnerschaft, mit der Herkunftsfamilie, mit dem Studium, mit Dozenten und Prüfungen, mit Geld, mit Einsamkeit und Isolation, um nur einige zu nennen, spiegeln oft Probleme aus dem eigenen Inneren wider. Es ist lohnend, manchmal abenteuerlich und aufregend, diese Reise ins Innere, in das eigene Ich zu wagen. Oder wie Marie Luise von Franz, eine Jungsche Psychologin, meint: "Das einzig lebenswerte Abenteuer kann für den modernen Menschen nur noch innen zu finden sein." Es ist einmalig, einzigartig oder einfach individuell - auf alle Fälle kein Massentourismus.

In diesem Sinne sind für mich Störungen, Probleme oder chronische Unzufriedenheit weder eine Krankheit noch etwas Schlechtes oder ein Anlass zur Abwertung, sondern ein Anzeichen dafür, dass etwas Unvereinbares, Konflikthaftes bzw. Unerkanntes im Inneren besteht, was die Selbstentfaltung und damit den eigenen Weg behindert. Somit sind Störungen eigentlich als willkommene Signale zu sehen und - therapeutisch behandelt - geradezu Wegweiser für die weitere Entwicklung. Immer aber Anlass, wenn auch meist erzwungen durch Leidensdruck, sich intensiver mit sich selbst zu beschäftigen.

Soweit zu meinem Beruf. Eines meiner Hobbies ist mein Garten, den wir als Wildnis übernommen haben. Er ist ziemlich groß, so dass ich anfangs zu meinem Leidwesen immer nur das Allernötigste bewältigen konnte. Mittlerweile bin ich über die Erfahrungen mit dieser Methode geradezu dankbar, denn er ist wunderschön geworden, üppig, vielfältig, bunt, sich immer wieder wandelnd mit immer neuen Überraschungen, einfach stimmig. Und schon finde ich wieder Ähnlichkeiten zu meiner psychotherapeutischen Arbeit: Ich sorge dafür, dass da, wo etwas wachsen will, die richtigen Bedingungen herrschen, Luft, Licht und Platz, notfalls entferne ich auch mal Dornen, Schling- und Würgepflanzen, gieße nur, wenn es sehr trocken ist, dünge erst, wenn ich wirklich Mangelerscheinungen sehe, lasse ansonsten wachsen und gedeihen und alles, alles Wesentliche, entfaltet sich von selbst, viel besser und schöner als ich es mir hätte ausdenken können.

Randolph Rüba
Randolph Rüba
Diplom-Psychologe

Studium der Psychologie in Landau, Diplom April 2000. Zwei Jahre Praktikant an der Beratungsstelle mit anschließender Diplomarbeit ("Gründe für die Nicht-Inanspruchnahme psychotherapeutischer Beratung"). Seit April 2000 fest angestellt. Absolviert derzeit eine Weiterbildung in Systemischer Therapie am Institut für Familientherapie Weinheim (IFW).

Meine Vita

Ich bin am 26.04.1971 in Rendsburg, Schleswig Holstein, geboren. Von da aus sind wir berufsbedingt viel umgezogen. So durfte ich in Bremen, Kingston (New York), Hannover, Herrenberg (südlich von Stuttgart), Raleigh (North Carolina) und Highland Village (bei Dallas, TX) aufwachsen. Mein "Abi" habe ich an der University of North Texas gemacht, um dann nach der Heimkehr und einem Jahr reiflicher Überlegung sowie einer lehrreichen Tätigkeit als Fahrradverkäufer über die ZVS das schöne Landau in der Pfalz kennenzulernen und dort zu studieren. Eine kleine, bescheidene Uni, wo jeder jeden kennt und die Frauenquote bei 80 Prozent liegt - also das glatte Gegenteil zu Karlsruhe.

Mein Interesse für Psychologie erwuchs - ganz banal - aus der Faszination für die Beweggründe menschlichen Verhaltens. Vor allem interessierte mich kriminelles Verhalten, so dass ich das Studium mit dem festen Vorsatz begann, später in der forensischen Psychologie zu arbeiten, wenn möglich bei der Polizei oder beim Geheimdienst. Eine lange, ernüchternde Unterhaltung mit einem Hauptkommissar und diverse ermutigende Erfahrungen in klinischer Psychologie haben mich noch rechtzeitig von diesem Vorhaben erlöst.

Da ich nie wirklich Lust verspürte, in der "freien Wirtschaft" zu arbeiten (und womöglich Anzüge tragen und Powerpoint-Präsentationen fabrizieren zu müssen), begann ich mich für das Berufsbild des Therapeuten zu begeistern. Ab Juni 1998 arbeitete ich als Praktikant in der PBS. Durch die vielfältigen Ansätze und Methoden, die mir während des Praktikums vermittelt wurden, konnte ich eine gute Entscheidung bezüglich meiner beruflichen Weiterbildung treffen. Anfänglich wollte ich eine Ausbildung in klientenzentrierter Therapie (Gesprächstherapie) machen. Da sich mein persönlicher Stil, vor allem seit meinem Arbeitsbeginn als Angestellter im April 2000, in eine andere Richtung entwickelte, begann ich die Weiterbildung zum systemischen Therapeuten am Institut für Familientherapie Weinheim (IFW) im Juni 2001. Es ist für mich immer wieder überraschend (und letztendlich auch ermutigend), welche Verflechtungen über mehrere Generationen hinweg in Familien herrschen, und welche Ressourcen diesen Mustern zugrundeliegen.

Wenn ich nicht Psychologie studiert hätte, wäre ich Musiker geworden. Ich spiele Klavier, Gitarre, Percussion, singe, und komponiere in allen Stilrichtungen von NeoFolk, Hardrock, Grunge, Pop, College (meinetwegen: Emo) bis hin zu Jazz, Acid Jazz, Klassik... you name it.

Ich habe am Ende meiner Praktikantenzeit meine Diplomarbeit in der PBS verfasst. Das Thema: "Gründe für die Nicht-Inanspruchnahme psychotherapeutischer Beratung". Mir ist es - neben der täglichen Arbeit - ein ständiges Anliegen, Vorurteile gegenüber der Psychotherapie - und vor allem denjenigen gegenüber, die sie aufsuchen! - zu entkräften.

Kristin Dörner
Kristin Dörner
Psychologische Psychotherapeutin,
Fachliche Leitung der Beratungsstelle

Seit dem Jahr 1999 arbeite ich als Psychotherapeutin. Der Wunsch dieser Tätigkeit nachzugehen entstand bereits während meiner Schulzeit und bis zum heutigen Tag bin ich sehr froh über meine Berufswahl. Natürlich gab es Zeiten, in denen ich meine Zweifel hatte, so habe ich es z.B. phasenweise bereut, nicht Medizin studiert zu haben. Manchmal habe ich das Studium verflucht, da es mir zu theoretisch und teilweise auch zu mathematisch erschien, dann widerum gab es Seminare, die mich begeisterten und die Motivation, mein Ziel weiterzuverfolgen gefördert haben. Ich kenne also die Höhen und Tiefen des Studierens gut und vor diesem Hintergrund habe ich mich gezielt für die Tätigkeit in der Beratungsstelle entschieden, um Studierende genau in dieser wichtigen und häufig doch sehr schwierigen Lebensphase zu unterstützen.

Meine Vita
Während meines beruflichen Werdegangs habe ich lange Zeit im Rahmen meiner klinischen Tätigkeit mit jungen Menschen gearbeitet. Diese Arbeit habe ich als sehr wertvoll und bereichernd erlebt und ich habe sie sehr gern gemacht. Häufige Themen waren z.B. die Ablösung von den Eltern, die Entwicklung einer Lebensplanung und eines Lebenskonzeptes oder auch Themen wie der Umgang mit Misserfolg, Enttäuschung und Kränkung und den damit verbundenen Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl. Weiterhin tauchten viele Fragen auf, die im Rahmen der Gespräche reflektiert wurden, um Antworten bzw. Lösungsansätze zu erarbeiten. Was möchte ich beruflich machen? Wer bin ich und was sind eigentlich meine eigenen Wünsche, Interessen und Bedürfnisse? Wie kann ich es lernen mich abzugrenzen und meine Meinung zu vertreten? Wo kann ich neue Kontakte knüpfen? Was mache ich, wenn mir alles zuviel wird und ich mich nicht mehr organisiert bekomme? Wie kann ich mit Verlust und Trennung umgehen?

Für mich stellen Krisen auch die Chance dar, Dinge zu verändern, Neues auszuprobieren und daran letztendlich zu wachsen. Oftmals kann man Schwierigkeiten durch neue und alternative Sichtweisen bzw. auch Herangehensweisen lösen und meiner Meinung nach kann es nur hilfreich sein, sich darüber auszutauschen und sich hierfür Hilfe zu holen. Dabei kann ein wichtiger Schritt darin bestehen, sich mit jemandem auszutauschen, der unabhängig und nicht emotional involviert ist.

Zur Person
Geboren 1971 als "kleine Schwester" in Hamburg und dort aufgewachsen. Aufgrund meines großen Interesses für andere Länder und Kulturen habe ich ein Jahr in den USA und 1 Jahr in Spanien gelebt. Mein Leben lang war Reisen eine meiner Leidenschaften, so bin ich häufig mit dem Rucksack in der Ferne, gern auch für längere Zeiträume, unterwegs gewesen. Vor drei Jahren hat es mich dann aus privaten Gründen aus dem Norden hierher nach Süddeutschland verschlagen und ich muss sagen, ich fühl mich sehr wohl hier. Leider ist der Weg ans Meer nun weiter geworden, dafür sind die Berge, die ich auch sehr liebe, näher gerückt.

Beruflicher Werdegang

  • Mitarbeiterin der Beratungsstelle seit Sommer 2010
  • 1992-1998 Psychologiestudium an der Universität Hamburg mit Diplomabschluss
  • 1999-2007 praktische Tätigkeit als Psychotherapeutin in der Medizinisch-Psychosomatischen Klinik Bad Bramstedt auf verschiedenen
  • Schwerpunktstationen für Patienten mit Essstörungen, Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, Angst- und Zwangsstörungen
  • 2002-2003 Tätigkeit im Rahmen der Therapieausbildung für 1 Jahr in der Landespsychiatrie Schleswig-Holstein, dort insbesondere Arbeit mit Suchterkrankungen
  • 2007-2010 praktische Tätigkeit als Psychotherapeutin in der ParkKlinik Bad Bergzabern, Zentrum für psychosomatische Rehabilitation und Tinnitus
  • 2000-2003 Therapieausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin, Schwerpunkt Verhaltenstherapie am IVPM Bad-Bramstedt
  • 2004-2005 Gruppentherapieausbildung am IVPM Bad-Bramstedt
  • 2005-2007 Ausbildung in Dialektisch-Behavioraler Therapie bei der AWP Berlin

Antonia Wöhrlin
Antonia Wöhrlin
Diplom-Psychologin

Meine Vita
Meine therapeutische Ausbildung hat mit dem Studium der Psychologie in Landau in der Pfalz begonnen. Danach entschloss ich mich zu einer Weiterbildung in Psychologischer Psychotherapie an der psychotherapeutischen Universitätsambulanz WiPP in Landau mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie. Hier bin ich parallel zu meiner Beratertätigkeit (seit 2014 an der PBS) ambulant als Therapeutin tätig. Am WiPP arbeite ich aktuell unter anderem mit Personen, die unter Panikattacken und verschiedenen Ängsten leiden, und mit Menschen, die multiple körperliche Beschwerden haben, für die sich keine organische Ursache finden lässt.
Nach meiner mehrjährigen Tätigkeit (2010-2014) in einer psychosomatischen Rehaklinik entschloss ich mich dann, den Schwerpunkt auf junge Erwachsene zu legen. Zum einen kenne ich selbst Phasen des Zweifelns, zum anderen weiß ich als ehemalige Jugendgruppenleiterin, wie schwer sich manche Phasen im Leben anfühlen können und wie wichtig dabei Unterstützung in jeglicher Form sein kann. Dabei verstehe ich mich nicht als Guru, der oben auf dem Berg steht und schon alles weiß und kann. Vielmehr sehe ich mich als Begleitung auf dem Weg zum Gipfel, welche vielleicht aus einer anderen Perspektive neue Wege oder kleine Pfade finden und aufzeigen kann, die vielleicht so gerade nicht gesehen werden können. Im Gepäck habe ich dabei ein großes Interesse an meinem Gegenüber, Verständnis, Freude am Wandern und eine gute Portion Humor, der den langen Weg manchmal etwas verkürzt.
Meine Motivation für diesen Beruf ziehe ich aus vielen interessanten zwischenmenschlichen Begegnungen, die mein Leben bereichern, wo es darum geht, Leid zu teilen, gemeinsam durch schwere Zeiten zu gehen und Ballast abzuwerfen - Erfolge und Gelungenes gemeinsam zu feiern und Mut für Neues zu entwickeln - wodurch wieder mehr innerliche und äußerliche Freiheit entstehen kann. Es geht weniger darum „anzukommen“, sondern vielmehr darum, sich auf den Weg zu machen. Ein wichtiger Baustein dabei ist aus meiner Sicht die Bereitschaft zu Akzeptanz im Sinne davon, dass es „sich nicht immer gut anfühlt, das Richtige zu tun“.

Adrienn Csernus
Adrienn Csernus
Diplom-Psychologin, in Weiterbildung zur tiefenpsychologischen Psychotherapeutin

Meine Vita
Aufgewachsen bin ich überwiegend in Karlsruhe bzw. dem Landkreis. Für das Psychologie-Studium bin ich zwischenzeitlich nach Landau in der Pfalz gezogen, dort hielt es mich jedoch nicht lange. Mein Wunsch Psychologie zu studieren und darauffolgend die Weiterbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin zu machen, standen für mich schon relativ früh fest. Wobei das Studium mehr Mittel zum Zweck war – viel zu theoretisch, zu wissenschaftlich, zu weit weg vom realen Menschen.
Bis heute faszinieren mich die Beweggründe für menschliches Verhalten. Ich bin immer wieder beeindruckt, welche Schutzmechanismen sich Menschen im Laufe ihres Aufwachsens aneignen. Tatsächlich halte ich z.B. verschiedene Verhaltensmuster zunächst einmal für funktional, welche erst im späteren Lebensverlauf zum Problem werden (können).
Gemeinsam mit Ratsuchenden herauszufinden, was die Ursachen ihres Leidens sind, wie sie dieses beeinflussen und letztlich ein besseres Verständnis für sich und andere entwickeln können, erlebe ich als eine spannende, jedoch auch herausfordernde Aufgabe. Spannend, weil der Beruf des Therapeuten – glaube ich – nie langweilig wird. Jeden Tag lerne ich neue Menschen kennen, die zwar womöglich ähnliche Belastungen haben, jedoch jeder seine eigene, kreative Lebensgeschichte mitbringt, die es heißt gemeinsam zu erkunden. Und genau dort entsteht auch die Herausforderung: trotz wachsender Erfahrung sind wir Individuen, geahnte Zusammenhänge können passen, müssen sie jedoch nie. Gleichzeitig bedeutet es auch für den Ratsuchenden eine Herausforderung: sich mit sich selbst auseinander zu setzen, bereitet nicht immer nur Freude. Auf diesem Weg – womöglich zu sich selbst – möchte ich Menschen ein Stück weit begleiten.

Charlotte Schmidt
Charlotte Schmidt
M.Sc.-Psychologin, angehende Psychologische Psychotherapeutin (Fachkunde Tiefenpsychologisch Fundierte Psychotherapie). Seit Herbst 2018 Mitarbeiterin der Beratungsstelle. Studium in Chemnitz, Leipzig und den USA. Berufserfahrung in psychiatrischer und psychosomatischer Klinik, Durchführung ambulanter Psychotherapien.

Meine Vita
In Heidelberg aufgewachsen, zog es mich des NCs wegen zum Psychologie Studium nach Chemnitz. Die Studienfachwahl fiel mir nicht leicht, meine Interessen waren weit gestreut. Letztlich folgte ich meinem Bauchgefühl sowie dem Umstand, dass ich in meinem favorisierten Studienfach (Medizin) keinen unmittelbaren Studienplatz bekam. Während des Studiums gab es immer wieder Momente, in denen ich meine Studienwahl in Frage stellte. Einige der Module weckten nicht mein Interesse, überhaupt entsprach das Psychologie Studium nur teilweise meinen Vorstellungen. Ich hielt jedoch weiter an meiner Wahl fest. Einerseits wusste ich nicht, ob es mir mit einem anderen Studium nicht ähnlich gehen würde. Andererseits entwickelte ich durch studienbegleitende Praktika, fachverwandte und fachfremde Nebenjobs zusehends Lust am therapeutischen Arbeiten! Die Frage, wo ich mein Masterstudium und später die Therapeutenausbildung beginnen sollte, fiel mir schwer. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwierig es sein kann in Schwellensituationen Entscheidungen zu treffen und auf eigene Bedürfnisse, Wünsche und Vorstellungen zu achten, losgelöst von der phantasierten oder realen Erwartung anderer.

Auch wenn ich das therapeutische Arbeiten nicht immer als leicht empfinde, kann ich behaupten, dass es mir viel Freude macht. Ich finde es immer wieder spanend durch therapeutische Begegnungen fremde Lebenswelten und unterschiedliche Denk- und Wahrnehmungsperspektiven kennen zu lernen.

Im Zuge meiner bisherigen Berufstätigkeit habe ich Menschen mit psychischen Belastungen und Problemen im (teil-)stationären und ambulanten Bereich behandelt, die z.B. aufgrund von depressiven Verstimmungen, Einsamkeitsgefühlen, Ängsten, Zwängen, Selbstwertproblemen, (psycho-) somatischen Beschwerden, Konflikten am Arbeits- oder Ausbildungsplatz, Beziehungskrisen, Trennungen oder Verlusten Hilfe suchten. Als Therapeutin verstehe ich mich als Begleiterin in schwierigen Lebensphasen, mit deren Hilfe unter Berücksichtigung unbewusster Prozesse ein Verständnis für aktuelle Symptome hergestellt werden kann, Wahrnehmungs- und Erlebensmuster biographisch nachvollzogen und hinterfragt werden können, sodass auf lange Sicht alternative Denk- und Erlebensweisen und neue Erfahrungen erlebbar werden.

Katharina Mörs
Katharina Mörs
Diplom-Psychologin

Meine Vita
Mein Name ist Katharina Gies. Geboren wurde ich im hohen Norden Deutschlands, wo ich nach weiteren Wohnstationen im Rheinland und entlang der Nordseeküste (da dann auch die längste Zeit, was mich zu einem Nordlicht macht) auch meinen ersten Studienort gefunden habe. Nach zwei Semestern Medizin musste ich mir dann eingestehen, dass mein Interesse an den „nicht-greifbaren“ menschlichen Eigenschaften doch überwiegt. Daher habe ich zu meinem Herzensfach Psychologie gewechselt, welches ich mit viel Freude in Kiel studiert habe. Nach dem Studium führte mich mein Wunsch, anderen Menschen in herausfordernden Zeiten unterstützend zur Seite stehen zu können, schnell zu der Weiterbildung in Psychotherapie. Diese habe ich 2013 in Bonn begonnen, mit dem Schwerpunkt auf Verhaltenstherapie. Erste Erfahrungen in Kliniken und auch im ambulanten Bereich haben meinen Wunsch, gemeinsam mit anderen Menschen nach Möglichkeiten in schwierigen Situationen zu suchen, bestärkt.

Mittlerweile bin ich der Liebe wegen aus dem Rheinland ins sonnige Baden gezogen. Hier wirke ich seit Sommer 2018 bei der Psychologischen Beratungsstelle des Studierendenwerkes Karlsruhe mit. Gerade die Vielfalt der Menschen, die in die Beratungsstelle kommen, macht diese Arbeit für mich so interessant. Mit viel Geduld und offen für den Einzelnen möchte ich dabei eine Unterstützung und Begleitung bieten. Dabei sehe ich mich als Entwicklungshelfer, um gemeinsam nach Wegen aus den verschiedensten, manchmal sehr schwierigen, Umständen zu suchen.

Neben den Erfahrungen aus der psychologischen oder psychotherapeutischen Arbeit bin ich aber auch froh über meine Erfahrungen aus den vielen Nebenjobs, die ich während Studium und Ausbildung hatte: als Putzkraft, Auskunftsgeber, Servicekraft im Fitnessstudio und Krankenhaus, Nachtwache auf Messen, Babysitter oder Ernte- und Produktionshelfer. All die Menschen, die ich dabei kennen lernen durfte, sind eine Bereicherung für meinen Horizont und ich freue mich darauf, diesen weiter wachsen zu lassen.

Sekretärin Jessica Büchler
Sekretärin Jessica Büchler



PBS Karlsruhe
Rudolfstraße 20
76131 Karlsruhe
http://pbs.sw-ka.de
Tel.: 0721 9334060
Fax 0721 9334065

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