Team der PBS
Team der PBS


Leiterin Sabine Köster
Leiterin Sabine Köster
Dipl.Psych., Leiterin der Beratungsstelle

Seit November 2000 als Beraterin in der PBS tätig. Studium der Psychologie in Heidelberg. Ausbildung zur Systemischen Therapeutin bei der Internationalen Gesellschaft für systemische Therapie (IGST) in Heidelberg.

Meine Vita
Geographisch lässt sich mein Lebensweg in zwei Etappen beschreiben: In einer Kleinstadt in Ostwestfalen aufgewachsen, 1989 zu Studiumsbeginn nach Heidelberg umgesiedelt und bis heute "Wunschheidelbergerin".

Weniger einfach war die Entscheidung für ein Studienfach: Bereits nach dem ersten Semester im Magisterstudiengang Erziehungswissenschaften, Soziologie und Ethnologie war die erste Kursänderung nötig: Fachbereiche wie Kommunikationswissenschaften, Theaterwissenschaften, Musiktherapie, Tanztherapie und Krankengymnastik konkurrierten um die endgültige Entscheidung, die schließlich jedoch für den Diplomstudiengang Psychologie ausfiel. Ausschlaggebend war dabei u.a. die Vision einer kreativen Arbeit in einem vielseitigen Fachgebiet.

Wichtiger als die Ausbildung in Hörsälen und Seminarräumen sind mir im Verlauf meiner Studienzeit häufig Praktika gewesen: im Bereich Umweltpsychologie (Modellprojekt "Kindgerechte Stadtplanung und Umweltgestaltung"), Erziehungsberatung (Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern), Familientherapie (Abteilung für Familientherapie der Psychosomatischen Klinik Heidelberg) und Psychosomatik (Psychosomatische Fachklinik Bad Dürkheim).

Sehr "lehr-reich" waren ebenso studiumsbegleitende Jobs, z.B. als Verkäuferin, Aushilfe in einer Fabrik, Feldarbeiterin in der Maiszüchtung, wissenschaftliche Hilfskraft, Leiterin einer Kinderspielgruppe, Interviewerin bei einem Marktforschungsinstitut und Legasthenietherapeutin.

Das Jahr 1997 war das ereignisreichste meines bisherigen Lebens: In rascher Folge wurde ich zunächst Diplom-Psychologin, dann Mutter eines Sohnes (wobei der letztere "Titel" deutlich mehr Veränderungen mit sich brachte als der erste...). Nach 18 Monaten reinem Mutterglück habe ich die beruflichen Fäden wieder aufgenommen. Zunächst als Lektorin psychotherapeutischer Fachbücher, dann als Psychotherapeutin in der Psychotherapeutischen Beratungsstelle des Studierendenwerks Mannheim bzw. seit 2010 ausschließlich in der PBS des Studierendenwerks Karlsruhe.

Was mein Leben bunter, reicher und schöner macht sind meine Hobbys: Ich bewege mich gerne in unterschiedliche Richtungen, auf unterschiedlichen Böden und in unterschiedlichen Schuhen. Schon immer war Tanzen ein wichtiger Teil meines Lebens, früher insbesondere Modern Dance, Steptanz, Flamenco, seit mehr als 10 Jahren inzwischen Tango Argentino und als jüngstes Projekt nun auch noch Lindyhop. Ansonsten bin ich gerne in Wanderschuhen unterwegs und entdecke neue Wege und Einkehrmöglichkeiten, vor allem im Odenwald und in der Pfalz. Mein grüner Daumen verhilft meinem Zuhause und meinem Büro zu einem botanischen Charakter. Ehrenamtlich bin ich im Kulturfenster Heidelberg engagiert und freue mich über viele Einblicke in und Eindrücke aus Musik und Kabarett.

Auch wenn es sich im Zusammenhang mit Psychotherapie seltsam anhören mag: Mein Beruf macht mir Spaß, ich arbeite gerne sowohl mit meinen KlientInnen als auch innerhalb des PBS-Teams. Auf der Basis meiner Ausbildung zur Systemischen Therapeutin möchte ich den Ratsuchenden ermöglichen, sich selbst mit viel Respekt zu begegnen - auch und gerade wenn das eigene Verhalten zunächst unsinnig und unlogisch erscheint und einen hohen Preis verlangt. Sich selbst und die bisherigen Verhaltensweisen in einem wohlwollenden Licht zu sehen eröffnet häufig den Blick für das (Wieder)Entdecken anderer Handlungsoptionen. In diesem Sinne begleite ich Sie gerne auf Ihrem Weg zu neuen Sichtweisen und Erfahrungen.

Claudia Lauer
Claudia Lauer
Dipl.Psych., Psychologische Psychotherapeutin
Fachliche Leitung der Beratungsstelle

Seit 1999 Mitarbeiterin der Beratungsstelle. Studium in Mannheim, Abschluss 1987. Langjährige Berufserfahrung in psychiatrischer Klinik. Ausbildung in Gesprächspsychotherapie. Weiterbildungen in Analytischer Psychologie nach C.G. Jung. Tätigkeit in eigener psychotherapeutischer Praxis.Interessensschwerpunkte: junge Menschen, die versuchen, alleine damit zurechtzukommen, was für sie unklar, diffus, rätselhaft, hinderlich ist, was sie unglücklich macht, verunsichert, stresst, überfordert.

Meine Vita
Ich habe zunächst in einem anderen Beruf gearbeitet. Erst mit 25 Jahren begann ich mit dem Psychologiestudium. Ich kenne also Fragen und Zweifel von der Art, wie: Passt dieser Beruf zu mir? Lohnt es sich noch zu wechseln, noch mal von vorne anzufangen? Soll ich wirklich Sicherheit gegen Risiko eintauschen? Was ist der richtige Weg?

Mein geographischer Weg führte aus Südbaden über Freiburg, Stuttgart und Mannheim schließlich nach Rheinland-Pfalz, wo ich seit 1988 mit meinem Mann lebe. Im Studium habe ich anfangs meinen Schwerpunkt auf die Arbeits- und Organisationspsychologie gelegt und habe erst nach Einblicken in verschiedene Arbeitsbereiche meinen Weg zur klinischen Psychologie gefunden.

Die Psychotherapie ist inzwischen für mich zu einer sehr sinnvollen Tätigkeit und manchmal geradezu zu einem persönlichen Anliegen geworden. Viele Probleme, die wir mit dem Außen haben, mit der Partnerschaft, mit der Herkunftsfamilie, mit dem Studium, mit Dozenten und Prüfungen, mit Geld, mit Einsamkeit und Isolation, um nur einige zu nennen, spiegeln oft Probleme aus dem eigenen Inneren wider. Es ist lohnend, manchmal abenteuerlich und aufregend, diese Reise ins Innere, in das eigene Ich zu wagen. Oder wie Marie Luise von Franz, eine Jungsche Psychologin, meint: "Das einzig lebenswerte Abenteuer kann für den modernen Menschen nur noch innen zu finden sein." Es ist einmalig, einzigartig oder einfach individuell - auf alle Fälle kein Massentourismus.

In diesem Sinne sind für mich Störungen, Probleme oder chronische Unzufriedenheit weder eine Krankheit noch etwas Schlechtes oder ein Anlass zur Abwertung, sondern ein Anzeichen dafür, dass etwas Unvereinbares, Konflikthaftes bzw. Unerkanntes im Inneren besteht, was die Selbstentfaltung und damit den eigenen Weg behindert. Somit sind Störungen eigentlich als willkommene Signale zu sehen und - therapeutisch behandelt - geradezu Wegweiser für die weitere Entwicklung. Immer aber Anlass, wenn auch meist erzwungen durch Leidensdruck, sich intensiver mit sich selbst zu beschäftigen.

Soweit zu meinem Beruf. Eines meiner Hobbies ist mein Garten, den wir als Wildnis übernommen haben. Er ist ziemlich groß, so dass ich anfangs zu meinem Leidwesen immer nur das Allernötigste bewältigen konnte. Mittlerweile bin ich über die Erfahrungen mit dieser Methode geradezu dankbar, denn er ist wunderschön geworden, üppig, vielfältig, bunt, sich immer wieder wandelnd mit immer neuen Überraschungen, einfach stimmig. Und schon finde ich wieder Ähnlichkeiten zu meiner psychotherapeutischen Arbeit: Ich sorge dafür, dass da, wo etwas wachsen will, die richtigen Bedingungen herrschen, Luft, Licht und Platz, notfalls entferne ich auch mal Dornen, Schling- und Würgepflanzen, gieße nur, wenn es sehr trocken ist, dünge erst, wenn ich wirklich Mangelerscheinungen sehe, lasse ansonsten wachsen und gedeihen und alles, alles Wesentliche, entfaltet sich von selbst, viel besser und schöner als ich es mir hätte ausdenken können.

Randolph Rüba
Randolph Rüba
Diplom-Psychologe

Studium der Psychologie in Landau, Diplom April 2000. Zwei Jahre Praktikant an der Beratungsstelle mit anschließender Diplomarbeit ("Gründe für die Nicht-Inanspruchnahme psychotherapeutischer Beratung"). Seit April 2000 fest angestellt. Absolviert derzeit eine Weiterbildung in Systemischer Therapie am Institut für Familientherapie Weinheim (IFW).

Meine Vita

Ich bin am 26.04.1971 in Rendsburg, Schleswig Holstein, geboren. Von da aus sind wir berufsbedingt viel umgezogen. So durfte ich in Bremen, Kingston (New York), Hannover, Herrenberg (südlich von Stuttgart), Raleigh (North Carolina) und Highland Village (bei Dallas, TX) aufwachsen. Mein "Abi" habe ich an der University of North Texas gemacht, um dann nach der Heimkehr und einem Jahr reiflicher Überlegung sowie einer lehrreichen Tätigkeit als Fahrradverkäufer über die ZVS das schöne Landau in der Pfalz kennenzulernen und dort zu studieren. Eine kleine, bescheidene Uni, wo jeder jeden kennt und die Frauenquote bei 80 Prozent liegt - also das glatte Gegenteil zu Karlsruhe.

Mein Interesse für Psychologie erwuchs - ganz banal - aus der Faszination für die Beweggründe menschlichen Verhaltens. Vor allem interessierte mich kriminelles Verhalten, so dass ich das Studium mit dem festen Vorsatz begann, später in der forensischen Psychologie zu arbeiten, wenn möglich bei der Polizei oder beim Geheimdienst. Eine lange, ernüchternde Unterhaltung mit einem Hauptkommissar und diverse ermutigende Erfahrungen in klinischer Psychologie haben mich noch rechtzeitig von diesem Vorhaben erlöst.

Da ich nie wirklich Lust verspürte, in der "freien Wirtschaft" zu arbeiten (und womöglich Anzüge tragen und Powerpoint-Präsentationen fabrizieren zu müssen), begann ich mich für das Berufsbild des Therapeuten zu begeistern. Ab Juni 1998 arbeitete ich als Praktikant in der PBS. Durch die vielfältigen Ansätze und Methoden, die mir während des Praktikums vermittelt wurden, konnte ich eine gute Entscheidung bezüglich meiner beruflichen Weiterbildung treffen. Anfänglich wollte ich eine Ausbildung in klientenzentrierter Therapie (Gesprächstherapie) machen. Da sich mein persönlicher Stil, vor allem seit meinem Arbeitsbeginn als Angestellter im April 2000, in eine andere Richtung entwickelte, begann ich die Weiterbildung zum systemischen Therapeuten am Institut für Familientherapie Weinheim (IFW) im Juni 2001. Es ist für mich immer wieder überraschend (und letztendlich auch ermutigend), welche Verflechtungen über mehrere Generationen hinweg in Familien herrschen, und welche Ressourcen diesen Mustern zugrundeliegen.

Wenn ich nicht Psychologie studiert hätte, wäre ich Musiker geworden. Ich spiele Klavier, Gitarre, Percussion, singe, und komponiere in allen Stilrichtungen von NeoFolk, Hardrock, Grunge, Pop, College (meinetwegen: Emo) bis hin zu Jazz, Acid Jazz, Klassik... you name it.

Ich habe am Ende meiner Praktikantenzeit meine Diplomarbeit in der PBS verfasst. Das Thema: "Gründe für die Nicht-Inanspruchnahme psychotherapeutischer Beratung". Mir ist es - neben der täglichen Arbeit - ein ständiges Anliegen, Vorurteile gegenüber der Psychotherapie - und vor allem denjenigen gegenüber, die sie aufsuchen! - zu entkräften.

Sabrina Berens
Sabrina Berens
M.Sc.-Psychologin, in Weiterbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (mit Schwerpunkt tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie), Ausbildung in Systemischer Beratung (2011-2013), Mitarbeiterin der Beratungsstelle seit Oktober 2020

Meine Vita
Ich habe Psychologie in Darmstadt und Heidelberg studiert (Abschluss 2015) und befinde mich aktuell am Ende meiner Weiterbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie. Besonders spannend finde ich immer die individuelle Lebensgeschichte eines jeden Menschen und wie die gemachten Erfahrungen die heutige Gefühlswelt, Beziehungen und Lebensentscheidungen beeinflussen. Ich habe mich zwar schon früh für psychologische Themen interessiert, aber trotzdem auch meine Zeit gebraucht und verschiedene Erfahrungen gesammelt, um den therapeutischen Weg für mich beruflich zu entdecken. Während meines Studiums haben mich daher auch besonders Themen rund um innere Ambivalenzen und Entscheidungsprobleme interessiert. Wie kann man es schaffen, den richtigen Weg für sich zu finden und dann noch den Mut dazu haben, ihn zu gehen?

Hier ist die Phase des Studiums eine besonders spannende! Man sammelt viele Erfahrungen und probiert Verschiedenes aus, um herauszufinden, was einem wichtig ist und womit und mit wem man sein Leben gestalten möchte. Man vertieft sein Wissen in spezifischen (Interessens-)Gebieten, und das Verhältnis zur Familie und Umfeld verändert sich. Insgesamt wird Bisheriges, Vertrautes durch neue (Leistungs-)Anforderungen, Wohnformen und Kontakte auf die Probe gestellt. Es geht häufig um eine stückweise Verselbstständigung, jede Prüfung ist ein Stück Schwellensituation und eine neue Herausforderung.

Das alles kann einen natürlich auch mal ängstigen oder überfordern und man spürt, dass etwas nicht stimmt oder passt. Vielleicht ist man sich ganz unsicher, ob man auf dem richtigen Weg ist, bedauert, dass man so gar nicht voran kommt, oder hat das Gefühl schon längst falsch abgebogen zu sein. Vielleicht trägt man noch Altlasten mit sich herum, die den Weg erschweren, oder man wünscht sich noch zusätzliches Rüstzeug, um sich den zukünftigen Anstiegen gewachsen zu fühlen. Oder man fühlt sich nur sehr alleine auf weiter Flur und sucht Gefährten, die einem auf dem aufregenden oder ängstigenden Weg begleiten. Auch wenn der Veränderungsdruck oft groß ist, lohnt es sich hier meist genau zu schauen, woran es fehlt, was hemmt und Sorgen macht, aber auch was gut läuft, stärkt und Halt gibt.

Ich freue mich, wenn Sie den Mut fassen, einen ersten Beratungstermin zu vereinbaren, und wir gemeinsam schauen, wohin die Reise geht!

Seulah Lee
Seulah Lee
M.Sc.-Psychologin, in Weiterbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (mit Schwerpunkt tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie), Mitarbeiterin der Beratungsstelle seit Februar 2020

Meine Qualifikation
- Psychologiestudium in Seoul (Südkorea) und Leipzig
- Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin an der Wiesbadner Akademie für Psychotherapie
- Praktische Tätigkeiten in Psychiatrie sowie psychosomatischer Klinik im Rahmen der Psychotherapie-Ausbildung
- Seit Februar 2020 ambulante Behandlung in Lehrpraxis

In meiner Kindheit habe ich immer gern gelesen. Es kam mir so vor, als ob ich unzählige Leben hätte. Meine Fantasie war grenzenlos. Rückblickend hatte ich inspirierende Begegnungen mit Protagonisten oder Autoren. Ich stelle mir meine psychologische bzw. psychotherapeutische Arbeit vor, dass ich diese Begegnungen realer und interaktiver erleben kann und wir vielleicht die Geschichten gemeinsam umschreiben können. Ich bin neugierig auf Ihre Geschichte und freue mich, dass unsere Begegnung ein Kapitel Ihrer Geschichte sein könnte.

Meine Interessen und Themen
Hunde(gestützte Psychotherapie), Literatur, Philosophie, Transkulturalität (transkulturelle Psychotherapie), Gruppenpsychotherapie, Menschlichkeit, Nachhaltigkeit, Authentizität

Adrienn Csernus
Adrienn Csernus
Diplom-Psychologin, in Weiterbildung zur tiefenpsychologischen Psychotherapeutin

Meine Vita
Aufgewachsen bin ich überwiegend in Karlsruhe bzw. dem Landkreis. Für das Psychologie-Studium bin ich zwischenzeitlich nach Landau in der Pfalz gezogen, dort hielt es mich jedoch nicht lange. Mein Wunsch Psychologie zu studieren und darauffolgend die Weiterbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin zu machen, standen für mich schon relativ früh fest. Wobei das Studium mehr Mittel zum Zweck war – viel zu theoretisch, zu wissenschaftlich, zu weit weg vom realen Menschen.
Bis heute faszinieren mich die Beweggründe für menschliches Verhalten. Ich bin immer wieder beeindruckt, welche Schutzmechanismen sich Menschen im Laufe ihres Aufwachsens aneignen. Tatsächlich halte ich z.B. verschiedene Verhaltensmuster zunächst einmal für funktional, welche erst im späteren Lebensverlauf zum Problem werden (können).
Gemeinsam mit Ratsuchenden herauszufinden, was die Ursachen ihres Leidens sind, wie sie dieses beeinflussen und letztlich ein besseres Verständnis für sich und andere entwickeln können, erlebe ich als eine spannende, jedoch auch herausfordernde Aufgabe. Spannend, weil der Beruf des Therapeuten – glaube ich – nie langweilig wird. Jeden Tag lerne ich neue Menschen kennen, die zwar womöglich ähnliche Belastungen haben, jedoch jeder seine eigene, kreative Lebensgeschichte mitbringt, die es heißt gemeinsam zu erkunden. Und genau dort entsteht auch die Herausforderung: trotz wachsender Erfahrung sind wir Individuen, geahnte Zusammenhänge können passen, müssen sie jedoch nie. Gleichzeitig bedeutet es auch für den Ratsuchenden eine Herausforderung: sich mit sich selbst auseinander zu setzen, bereitet nicht immer nur Freude. Auf diesem Weg – womöglich zu sich selbst – möchte ich Menschen ein Stück weit begleiten.

Katharina Mörs
Katharina Mörs
Diplom-Psychologin

Meine Vita
Mein Name ist Katharina Mörs. Geboren wurde ich im hohen Norden Deutschlands, wo ich nach weiteren Wohnstationen im Rheinland und entlang der Nordseeküste (da dann auch die längste Zeit, was mich zu einem Nordlicht macht) auch meinen ersten Studienort gefunden habe. Nach zwei Semestern Medizin musste ich mir dann eingestehen, dass mein Interesse an den „nicht-greifbaren“ menschlichen Eigenschaften doch überwiegt. Daher habe ich zu meinem Herzensfach Psychologie gewechselt, welches ich mit viel Freude in Kiel studiert habe. Nach dem Studium führte mich mein Wunsch, anderen Menschen in herausfordernden Zeiten unterstützend zur Seite stehen zu können, schnell zu der Weiterbildung in Psychotherapie. Diese habe ich 2013 in Bonn begonnen, mit dem Schwerpunkt auf Verhaltenstherapie. Erste Erfahrungen in Kliniken und auch im ambulanten Bereich haben meinen Wunsch, gemeinsam mit anderen Menschen nach Möglichkeiten in schwierigen Situationen zu suchen, bestärkt.

Mittlerweile bin ich der Liebe wegen aus dem Rheinland ins sonnige Baden gezogen. Hier wirke ich seit Sommer 2018 bei der Psychologischen Beratungsstelle des Studierendenwerkes Karlsruhe mit. Gerade die Vielfalt der Menschen, die in die Beratungsstelle kommen, macht diese Arbeit für mich so interessant. Mit viel Geduld und offen für den Einzelnen möchte ich dabei eine Unterstützung und Begleitung bieten. Dabei sehe ich mich als Entwicklungshelfer, um gemeinsam nach Wegen aus den verschiedensten, manchmal sehr schwierigen, Umständen zu suchen.

Neben den Erfahrungen aus der psychologischen oder psychotherapeutischen Arbeit bin ich aber auch froh über meine Erfahrungen aus den vielen Nebenjobs, die ich während Studium und Ausbildung hatte: als Putzkraft, Auskunftsgeber, Servicekraft im Fitnessstudio und Krankenhaus, Nachtwache auf Messen, Babysitter oder Ernte- und Produktionshelfer. All die Menschen, die ich dabei kennen lernen durfte, sind eine Bereicherung für meinen Horizont und ich freue mich darauf, diesen weiter wachsen zu lassen.

Sekretärin Jessica Büchler
Sekretärin Jessica Büchler



PBS Karlsruhe
Rudolfstraße 20
76131 Karlsruhe
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Fax 0721 9334065

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