Wohnen für Hilfe – Studierende unterstützen im Alltag und zahlen weniger Miete

Sie suchen ein Zimmer, studieren an einer Hochschule in Karlsruhe oder Pforzheim, Sie sind sozial interessiert und engagiert?

Dann könnte „Wohnen für Hilfe“ das Richtige für Sie sein! Seit 2008 vermitteln die Paritätischen Sozialdienste in Kooperation mit dem Studierendenwerk in Karlsruhe Wohnraum an Studierende. Anstelle einer Mietzahlung verpflichten sich die Studierenden, ihren Wohnraum-Anbietern den Alltag zu erleichtern. Die Nebenkosten werden von den Studierenden auf jeden Fall übernommen.

Bei wem wohnen die Studierenden?

Meist sind es ältere Menschen, die ein freies Zimmer anbieten. Die Studierenden gehen z.B. für sie einkaufen, helfen in Haus und Garten, führen den Hund aus, begleiten zur Ärztin oder ins Theater. Viele schätzen die Gesellschaft und die Gespräche mit der jüngeren Generation. Pflegeleistungen durch die Studierenden sind ausgeschlossen.
Auch Familien nutzen gerne eine solche Wohnpartnerschaft: Die Studentin oder der Student hilft bei den Hausaufgaben, unternimmt etwas mit den Kindern oder erledigt auch mal die große Wäsche.
In Kooperation mit zwei Einrichtungen für Menschen mit Behinderung – Hagsfelder Werkstätten und Wohngemeinschaften Karlsruhe sowie Lebenshilfe Pforzheim – vermittelt „Wohnen für Hilfe“ Studierende in inklusive Wohngemeinschaften. Hier unterstützen die Studierenden im Alltag und bei Freizeitunternehmungen.

Wie sind die Details?

Sowohl Studierende als auch Wohnraumanbieter geben in ausführlichen Fragebögen ihre Wünsche und Interessen an. Wohnraumanbieter nennen die Hilfe und Unterstützung, die sie benötigen; Studierende vermerken, welche Hilfeleistungen sie gerne erbringen. Von Studierenden benötigen wir zusätzlich eine Immatrikulationsbescheinigung und Angaben über Vorkenntnisse und Motivation. Den Fragebogen für Studierende finden Sie unten unter „Downloads“.
Wir lernen sowohl die Studierenden als auch die Wohnraumgeber kennen – so können wir besser passende Wohnpartner zusammenbringen.
Die Faustregel für den Umfang der Hilfe lautet: 1 qm Wohnraum = 1 Stunde Hilfe im Monat.
Beispiel: Eine Studentin bezieht bei einer Seniorin ein Zimmer mit 16 qm. Bad, Küche und Balkon teilen sie sich. Die Studentin verpflichtet sich zu 16 Stunden Hilfe im Monat. Eine Mietzahlung entfällt in diesem Fall, die Nebenkosten (Strom, Heizung, Wasser, Müllabfuhr…) werden von der Studentin bezahlt.
Abweichungen von dieser Faustregel sind möglich, müssen aber zuvor besprochen werden.
Wenn sich Studierende und Wohnraumanbieter kennen gelernt haben und über einen Einzug einig sind, schließen beide Parteien einen Vertrag miteinander. Bei der Vertragsgestaltung unterstützen wir gerne. Auch in der Folgezeit stehen wir bei Fragen beratend zur Verfügung.

Wie lange können Studierende über „Wohnen für Hilfe“ wohnen?

Voraussetzung ist, dass die Studierenden bei einer Hochschule in Karlsruhe oder Pforzheim eingeschrieben sind. Endet das Studium, endet auch die Begleitung durch „Wohnen für Hilfe“. Studierende, die danach noch bei ihren Wohnraumgebern wohnen bleiben, müssen mit diesen einen neuen, eigenen Vertrag abschließen. Sie sind auch nicht mehr während der Hilfe über das Studierendenwerk unfall- und haftpflichtversichert.

Interesse?

Informationen über das Projekt und aktuelle Wohnraumangebote erhalten Sie auf der Website http://www.paritaet-ka.de/dienste/wohnpartnerboerse.html sowie auf der Facebookseite http://www.fb.com/wfh.karlsruhe und auf Instagram @wohnen_fuer_hilfe.
Oder Sie rufen uns an unter 0721 – 91230-34 oder schicken eine E-Mail: wohnen@paritaet-ka.de.

Wenn Sie sich bei Wohnen für Hilfe bewerben möchten, füllen Sie unseren Bewerbungsbogen aus und schicken Sie ihn uns zu.

Digitale Infoveranstaltung

am 11.03.2021 per Zoom Meeting

https://www.sw-ka.de/de/wohnen/wohnungssuche/wohnpartnerschaften/

Du suchst ein Zimmer, studierst an einer Hochschule in Karlsruhe oder Pforzheim und bist sozial interessiert und engagiert? Dann könnte "Wohnen für Hilfe" das Richtige für Dich sein!

"Wohnen für Hilfe" – Studierende unterstützen im Alltag und zahlen weniger Miete

In einer Wohnpartnerschaft freuen sich beide Seiten über den Gewinn: Die Zimmeranbieter*innen, dass ihre Wohnung oder ihr Haus nicht mehr so leer ist und endlich jemand die Getränkekisten schleppt. Die Studierenden, dass sie mit Menschen zusammenleben, zu denen sie sonst nie gekommen wären. Ein Austausch, den es so in einer Zweck-WG nicht gibt. Und dass sie durch die tatkräftige Hilfe auch noch Miete sparen – ob es nun wirklich Getränkekisten schleppen ist, wird zuvor besprochen.

Was gibt es sonst zu „Wohnen für Hilfe“ zu sagen?
Das erzählen wir Dir bei der Digitalen Infoveranstaltung am 11.03.2021, um 14 Uhr, per Zoom Meeting. Du benötigst keine Kamera, aber einen Lautsprecher. Wenn Du Fragen stellen möchtest, ist ein Mikrophon bzw. ein Headset sinnvoll – oder Du tippst Deine Fragen per Chat ein. Eine Teilnahme über Telefon ist ebenfalls möglich.

Melde Dich an bei wohnen@paritaet-ka.de bzw. 0721 91230-34. Du erhältst von uns den Link zum Meeting bzw. die Meeting-ID für die telefonische Einwahl.

Kontakt und Information:

Wohnen für Hilfe
Claudia Brümmer und Susanne Butz
Tel.: 0721 912 30 34
E-Mail: wohnen@paritaet-ka.de

Hier erhalten Sie alle Informationen und Anträge zum Download
Ihre Bewerbungsbögen, die Sie beim Studierendenwerk Karlsruhe abgeben, leiten wir unmittelbar an den Paritätischen Sozialdienst zur Bearbeitung weiter.

Das Angebot ist eine echte Alternative für Studierende, die sich Wohnen und soziale Interaktion gemeinsam vorstellen können. Leider gilt das Angebot gegenwärtig nur für Karlsruhe.



Kontakt / Rückfragen

Sprechen Sie uns an!

Kontakt beim Paritätischen Sozialdienst
Für Vermieter:
Claudia Brümmer / Susanne Butz
Tel.: 0721 9123-034
Fax: 0721 9123-052
wohnen@paritaet-ka.de
Sprechzeiten: Mittwoch bis Freitag von 09:00 bis 12:00 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung


Kontakt beim Studierendenwerk Karlsruhe AöR

Für Mieter:
Bettina Buhlinger
Tel.: 0721 6909-192
Fax: 0721 6909-290
wohnen@sw-ka.de

Aktuelle Hinweise
Weitere Informationen über unseren Projektpartner, die Paritätischen Sozialdienste, erhalten Sie unter:
www.paritaet-ka.de